Solarmodule und Solarpanels - nicht nur fürs Wohnmobil

Gerahmte Solarmodule

Flexible Solarmodule

Solartaschen

Solarset

Solarmodule und Solarpanels fürs Wohnmobil: Sonnenenergie zur Stromversorgung nutzen

Um hohen Energiekosten auf Campingplätzen aus dem Weg zu gehen und die Freiheit im Wohnmobil voll auszukosten, sind Solarmodule die perfekte Lösung. Damit laden Sie Ihre Batterien im Stand wie auch bei der Fahrt durch die Kraft der Sonne auf. Wir bieten Ihnen Solarpanels in monokristalliner Ausführung speziell für 12-V- oder 24-V-Inselsolaranlagen auf Wohnmobilen an, da sich diese Variante im Fahrzeugbereich weitestgehend als Standard durchgesetzt hat. Natürlich eignen sie sich auch für Ihren Wohnwagen, ihr Boot oder ein kleines Gartenhaus. Jedes Solarpanel zeichnet sich durch einen hohen Energieertrag aus – auch bei schwacher Sonneneinstrahlung oder sehr hohen Temperaturen.

Im FraRon-Onlineshop erhalten Sie hochwertige Solarpanels mit 30 bis 400Wp von renommierten Herstellern wie EcoFlow, Solar Swiss, WATTSTUNDE® und Victron für energieautarkes Reisen im Wohnmobil.

Die Vorteile: Warum ist Solar für Camper sinnvoll?

Wenn Sie sich für Solar für das Wohnmobil entscheiden, profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen, die die hochwertigen Solarpanels mit sich bringen. Landstromunabhängig zu reisen, ist ein Traum für Caravaning-Fans – der mit Solartechnik wahr wird! Über das Wohnmobil-Solarpanel laden Sie die Batterien auf und versorgen die Verbraucher mit Energie. Und das unabhängig von einem Campingplatz, auf dem Sie auf die Steckdose angewiesen wären.

Indem Sie Strom aus Sonnenenergie gewinnen, sparen Sie Geld und wirtschaften besonders nachhaltig. Mit einem oder mehreren Solarmodulen auf dem Dach wählen Sie Ihren Standplatz flexibel und spontan, denn die benötigte Energie produzieren Sie mobil: Sogar eine völlig autarke Stromversorgung ist dank Solarpanels für Wohnmobile möglich!

 

Wohnmobil-Solarmodule im Überblick

Bei FraRon finden Sie Wohnmobil-Solarpanels in verschiedenen Ausführungen. Wir unterscheiden drei Varianten, die wir Ihnen im Folgenden mit den speziellen Eigenschaften vorstellen.

Gerahmte Wohnmobil-Solarmodule

Bei den gerahmten Wohnmobil-Solarmodulen mit Glasoberfläche handelt es sich um die günstigste Variante. Die eloxierten Hohlkammerprofile aus Aluminium gewährleisten die mechanische Stabilität. Die monokristallinen Zellen sorgen für einen hohen Ertrag. Ebenso haben wir gerahmte Solarmodule im Sortiment, wo die Zellen in Back Contact Technik verschaltet sind. Das bedeutet, dass die Leiterbahnen der monokristallinen Solarzellen im Gegensatz zu konventionellen Solarzellen auf der Rückseite miteinander verbunden werden. Dadurch fällt das Back-Contact Modul kleiner aus und punktet mit einem höheren Wirkungsgrad – von weit über 20 Prozent.

Rahmenlose Wohnmobil-Solarmodule

Die nicht gerahmten flexiblen Solarmodule sind etwas teurer als diejenigen mit Aluminiumrahmen. Sie zeichnen sich durch die einzigartige Biegsamkeit mit einer maximalen Wölbung von 30 Grad aus. Ihr großer Vorteil liegt zudem im geringen Gewicht von einem Drittel eines herkömmlichen Panels sowie der minimalen Bauhöhe von nur wenigen Millimetern. Sehr gerne werden diese Module auf Aufstelldächern von Camper-Vans eingesetzt.

Es gibt die rahmenlosen Wohnmobil-Solarpanels auch mit einer Glasoberfläche, die die Solarzellen vor äußeren Einflüssen schützt, dies sind dann aber nicht flexibel / biegbar. Aufgrund ihrer Glasoberfläche und der geringen Aufbauhöhe finden diese Module einen hohen Zuspruch im Bereich der Expeditionsfahrzeuge

Faltbare Solarpanels für Camper

Zu den teuersten Solarpanels für das Wohnmobil zählen die Solartaschen. Mehrere flexible Solarmodule sind in einen festen Gewebestoff eingefasst, was sie gut gegen Feuchtigkeit und mechanischen Einflüssen schützt. Die Installation ist denkbar schnell und einfach, denn Sie stellen die faltbare Konstruktion mit nur wenigen Handgriffen auf. Nach Gebrauch lässt sich das Solarpanel wieder als Tasche zusammenfalten und im Wohnmobil verstauen. Da es leicht und gut transportabel ist, eignet es sich auch hervorragend für Camping und Outdoor-Touren.

Solarmodul montieren: Tipps

Grundsätzlich ist es möglich, ein Solarpanel je nach Ausführung mithilfe von Spoilern auf dem Wohnmobildach zu befestigen, flächig zu verkleben oder flexibel aufzustellen. Für die fachmännische Montage inklusive Dachdurchführung der Kabel ist unsere Wohnmobilwerkstatt für Sie da.

Welche Panelart ist die beste?

Beim Solarpanel für das Wohnmobil gibt es zwei Ausführungen:

  • Die polykristalline Variante besteht aus mehreren zu einem Block verwachsenen Silizium-Kristallen, die in Scheiben geschnitten wurden. Die Konstruktion ist hellblau und erreicht einen Wirkungsgrad von 12 bis 16 Prozent.
  • Ein monokristallines Solarpanel wird dagegen durch einen einzigen in Scheiben geschnittenen Silizium-Kristall gebildet. Es ist dunkelblau bis schwarz und erreicht einen Wirkungsgrad von über 20 Prozent.

 

Gut zu wissen: Hier im Onlineshop von FraRon bieten wir Ihnen ausschließlich die besseren monokristallinen Wohnmobil-Solarpanels an, die zudem auch bei Schwachlicht und Beschattung noch effektiv arbeiten. Das ist bei kleinen Inselsolaranlagen ein großer Vorteil!

Welches Solarmodul brauche ich für meinen Camper?

Die Wahl des / der richtigen Solarmoduls/e hängt von mehreren Faktoren ab und ist somit nicht pauschal zu beantworten.

1. Der Energiebedarf: Es ist zu ermitteln, welchen Bedarf an Energie ich habe. Dazu die Laufzeiten und Leistungsdaten der typischen Verbraucher betrachten und daraus den Tagesenergiebedarf ableiten. Davon ausgehend, dass in den Sommermonaten der durchschnittliche Tagesertrag der Solaranlage in etwa das 4-5fache der Installierten Solarleistung beträgt, lässt sich daraus die erforderliche Anlagengröße ableiten.

2. Der Platzbedarf: Auf Campern steht meist nur eine begrenzte Dachfläche für die Installation von Solarmodulen zur Verfügung. Wichtig ist bei der Auswahl der verfügbaren Dachflächen auch die eventuelle Beschattung der Solarmodule durch weitere Dachaufbauten (Sat-Anlage, Klimaanlage, Dachreeling usw.) zu vermeiden. Solarmodule sind in verschiedenen Abmessungen verfügbar, so dass es erforderlich sein kann, eine Kombination aus verschiedenen Modulgrößen zu installieren, um die Dachfläche optimal auszunutzen.

3. Die Batteriekapazität: Generell sollte die Batteriekapazität so ausgelegt sein, dass sie den Solarertrag aufnehmen und speichern kann, um ihn über Nacht oder an Tagen ohne Solarertrag an die Verbraucher abzugeben. Bei herkömmlicher Batterietechnik (AGM / GEL / WET) war es wichtig darauf zu achten, dass die Kapazität nicht zu groß ausgelegt wurde, um eine erforderliche Vollladung des Speichers sicherzustellen. Da heute meist Lithiumspeicher eingesetzt werden, ist eine regelmäßige Vollladung nicht mehr so relevant, so dass hier der Speicher auch größer ausgelegt werden kann.

4. Die Dachfläche: Bei den verschiedenen Reisemolilaufbauten stehen unterschiedliche Dachflächen zur Verfügung, dies können ebene Flächen, gewölbte Flächen auf Alkoven oder Sickendächer auf Campervans sein. Im Expeditionsbereich werden robuste Solarmodule benötigt, die nicht durch Astwerk beschädigt werden sollten. Um diesen Gegebenheiten Rechnung zu tragen, gibt es unterschiedliche Ausführungen von Solarmodulen (gerahmte Solarmodule, Semi-flexible (biegbare) Solarmodule mit Kunststofffolien-Oberfläche und ultraflache Solarmodule mit Glasoberfläche. Auch steht ein breites Sortiment von Befestigungstechnik zur Auswahl. Sprechen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

5. Vorstellung / Realität: Oftmals reicht die zur Verfügung stehende Dachfläche nicht aus, um den erforderlichen Tagesbedarf zu decken. Besonders im Spätherbst bis Frühjahr, wo die Sonnenstunden geringer und der Sonnenstand niedrig ist, nimmt der Ertrag der Dachsolaranlage deutlich ab. In dieser Zeit kommen Solartaschen ins Spiel, die neben dem Fahrzeug im optimalen Winkel zur Sonne aufgestellt werden und somit zum Energieertrag deutlich beitragen.

Das optimale Konzept für die weitgehend autarke Energieversorgung ist eine Kombination aus mehreren Ladequellen. Solarmodule und Solartaschen für die Zeit, in der die Sonne zur Verfügung steht, Ladebooster (B2B-Wandler) für die Aufladung der Aufbaubatterien während der Fahrt und die Ladung über Landstrom, wenn dieser zur Verfügung steht.

Wohnmobil-Solar beim Profi FraRon online kaufen

Die fest auf dem Fahrzeugdach zu montierenden Solarmodule sind mit unterschiedlicher Leistung erhältlich. Kleine Varianten gibt es bereits mit 30Wp, bis hin zu den größeren mit 210Wp. Welche Solarleistung benötigt wird, um eine weitestgehende Autarkie zu erreichen, ist von ihrem Tagesverbrauch und natürlich von der zur Verfügung stehenden Montagefläche abhängig. Oftmals macht der Einsatz einer zusätzlichen Solartasche (von 90 – 400Wp verfügbar) – trotz fest installierter Solaranlage - Sinn. Gern beraten wir Sie zur optimalen Dimensionierung Ihrer Wohnmobil-Solaranlage. Als erfahrener Fachhändler stehen wir Ihnen außerdem bei allen Fragen rund um die Stromversorgung im Reisemobil zur Verfügung. Zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen!


Häufige Fragen zu Solarmodulen (FAQ)

Kann ich Solarpanals auf meinem Wohnmobildach nachrüsten?

Ja, die Nachrüstung einer Solaranlage ist beim Wohnmobil, abhängig von freien Platz auf dem Dach, jederzeit möglich.

Wie kann ich meine Solarmodule sicher auf dem Wohnmobil, Camper oder  Boot befestigen?

Je nach Modell können Sie Solarpanels auf dem Wohnmobildach mit Haltespoilern oder Montageprofilen befestigen oder flexible Module flächig mit dem Dach verkleben. Faltmodule / Solartaschen stellen Sie hingegen einfach mit wenigen Handgriffen auf.

Flexible oder gerahmte Solarmodule?

Generell ist die Frage abhängig von Ihren Vorstellungen und auf welchem Fahrzeug, Boot oder für welchen Einsatzbereich Sie es nutzen möchten.

Flexible Module bringen den Vorteil, dass sie bis zu einem gewissen Grad an Ihr Fahrzeugdach anpassen können. Zudem sind sie von der Aufbauhöhe sehr flach, leicht und begehbar. Nachteile sind die geringe Hinterlüftung der Module, wodurch der Ertrag sinkt.

Gerahmte Module zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit, Stabilität und relativ einfachen Installation aus. Die Oberfläche ist robust gegen mechanische Einflüsse wie beispielsweise Hagel oder Astwerk. Ihr Nachteil besteht in der deutlich höheren Aufbauhöhe und dem höheren Gewicht im Gegensatz zu flexiblen Modulen.

Solarmodule im Winter - Kann man auch im Winter mit Solarenergie Strom erzeugen?

Ja, auch im Winter können Sie mit Ihrer Solaranlage Energie erzeugen, jedoch weniger als in den Sommermonaten. Dies liegt am niedrigeren Sonnenstand, kürzeren Tagen und häufigerer Bewölkung. Bei klarem Himmel profitieren Sie jedoch von der höheren Moduleffizienz bei Kälte.

Kann ich mit meinen Solarmodulen auf dem Wohnmobildach durch die Waschanlage?

Tatsächlich kommt es immer darauf an, welche Module Sie auf Ihrem Dach montiert haben und auf die Waschanlage selbst. 

Fragen Sie hierzu bitte unbedingt den Waschanlagenbetreiber.

Welches Zubehör benötige ich für Solar beim Wohnmobil, Camper oder Boot?

Bei der Montage müssen Sie die Solarpanels mit dem Batteriesystem verbinden. Dafür benötigen Sie das passende Befestigungsmaterial, witterungsbeständige Kabel, eine Dachdurchführung, weiteres Einbauzubehör sowie einen Solarladeregler.

Welchen Kleber sollte ich zum Anbringen von Solarmodulen verwenden?

Wir empfehlen DEKAsyl MS-5 – einen hochwertigen Einkomponentenkleber aus dem Fahrzeugbau, der speziell für den Freizeitfahrzeugbereich entwickelt wurde. Er bietet hohe Anfangsfestigkeit für dauerhafte, elastische Verbindungen und ist sofort gebrauchsfertig ohne Anmischen. Damit ist er die ideale Wahl für die sichere und langlebige Montage von Solarmodulen auf Wohnmobilen, Campern und Booten.

Eignen sich zur Montage eines Solarmoduls eher Haltespoiler oder Haltewinkel?

Die passende Befestigungsart hängt immer vom jeweiligen Fahrzeug und dessen Einsatzbereich ab.

Bei einem Kastenwagen oder Reisemobil, das regelmäßig mit höheren Geschwindigkeiten unterwegs ist, empfehlen wir in der Regel Haltespoiler. Sie sorgen für eine stabile, aerodynamische Montage und verteilen die auftretenden Windkräfte gleichmäßig auf der Dachfläche.

Haltewinkel eignen sich hingegen eher für langsamere Fahrzeuge, Anhänger oder stationäre Anwendungen wie Gartenlauben.

Kann ich Solarmodule selbst montieren oder brauche ich einen Fachmann?

Grundsätzlich können handwerklich geschickte Personen Solarmodule selbst montieren. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie sich mit der Verklebetechnik, der korrekten Kabelführung und den elektrischen Anschlüssen auskennen. Besonders wichtig ist die fachgerechte Abdichtung der Dachdurchführungen, da undichte Stellen zu Feuchtigkeitsschäden führen können.

Wenn Sie die Montage lieber in professionelle Hände geben möchten – wir helfen gerne weiter! Mit über 20 Jahren Erfahrung sorgt unser Werkstatt-Team für eine fachgerechte, dauerhafte Installation, bei der alle Garantieansprüche erhalten bleiben.

Können Solarmodule auch auf Sickendächern montiert werden?

Ja, auf Sickendächern (gewellten Dachflächen) ist die Montage mit speziellen Adapterrahmen möglich. Diese fahrzeugspezifischen Rahmen gleichen die Sicken aus und schaffen eine ebene Montagefläche für die Solarmodule. Der Adapterrahmen wird passend zu Ihrem Fahrzeugmodell gewählt und zusammen mit einem entsprechenden Montagesatz installiert. Gerne beraten wir Sie zur passenden Lösung für Ihr Fahrzeug.

Kann ich während der Fahrt Solarstrom erzeugen?

Ja, Solarmodule produzieren auch während der Fahrt Strom, sofern Sonnenlicht auf die Module fällt. Die Stromerzeugung funktioniert unabhängig davon, ob das Fahrzeug steht oder fährt. Im Gegenteil: Bei der Fahrt können die Module durch den Fahrtwind besser gekühlt werden, was die Effizienz leicht erhöht. Achten Sie aber darauf, dass die Module sicher befestigt sind und hohe Windlasten aushalten.

Welchen Ertrag kann ich realistisch von meiner Solaranlage erwarten?

Der tatsächliche Ertrag hängt stark von Standort, Jahreszeit, Ausrichtung und Wetter ab. In Mitteleuropa können Sie im Sommer mit 4-6 Volllaststunden pro Tag rechnen, im Winter mit 1-2 Stunden. Ein 200-Watt-Modul liefert im Sommer also etwa 800-1.200 Wh pro Tag, im Winter 200-400 Wh. In südlichen Regionen wie Spanien oder Portugal sind die Erträge deutlich höher. Verschattung, Verschmutzung und ungünstige Ausrichtung reduzieren den Ertrag zusätzlich.

Warum ist die tatsächliche Leistung meines Solarmoduls niedriger als die Nennleistung?

Die Nennleistung (z.B. 200Wp) wird unter standardisierten Laborbedingungen (25°C Modultemperatur, 1000 W/m² Einstrahlung, senkrechter Lichteinfall) gemessen. In der Praxis weichen die Bedingungen davon ab: Module werden im Sommer deutlich heißer (Leistungsverlust bei Hitze), die Sonne steht nicht immer im optimalen Winkel, und diffuses Licht reduziert die Einstrahlung. Realistisch erreichen Sie 60-85% der Nennleistung unter guten Bedingungen.

Was ist bei Wohnmobil-Solarpanels zu beachten, damit der Energieertrag hoch ist?

Stellen Sie Ihr Reisemobil so ab, dass die Solarpanels direkt von der Sonne beschienen werden. Bei einem Platz im Schatten laden die Batterien langsamer. Auch eine flexible Solartasche sollten Sie stets in der prallen Sonne platzieren – und gegebenenfalls je nach Tageszeit neu ausrichten.

Was ist der Unterschied zwischen monokristallinen und polykristallinen Modulen?

Monokristalline Module bestehen aus hochreinem, einkristallinem Silizium und sind an ihrer einheitlich dunklen Farbe erkennbar. Sie erreichen Wirkungsgrade von 18-22% und sind effizienter, aber auch teurer.

Polykristalline Module bestehen aus mehreren Siliziumkristallen, haben eine bläuliche Färbung und erreichen Wirkungsgrade von 15-17%.

Für mobile Anwendungen mit begrenzter Dachfläche empfehlen wir monokristalline Module, da sie bei gleicher Fläche mehr Leistung liefern.

Brauche ich einen MPPT- oder PWM Laderegler?

Solarladeregler für mobile wie auch stationäre Anlagen funktionieren mit der PWM- oder der MPPT-Technik. Beide Arten eignen sich generell für das Laden der Versorgungsbatterie mit Solarenergie.

MPPT-Laderegler (Maximum Power Point Tracking) sind effizienter und holen bis zu 20% mehr Leistung aus Ihren Solarmodulen als einfache PWM-Regler (Pulsweitenmodulation). Sie sind deshalb vor allem im Herbst und Winter sowie bei nicht optimaler Ausrichtung der Solarmodule ideal.

Ein MPPT-Laderegler lohnt sich in den allermeisten Fällen, da er die Effizienz des Ladevorgangs maximiert. Gerade bei Solaranlagen auf dem Reisemobildach oder Boot, wo größtmögliche Energie auf kleinster Fläche erzeugt werden soll, ist ein MPPT Solarladeregler einzusetzen.

Was sind bifaziale Solarmodule und lohnen sie sich?

Das Besondere an einem bifacialem Modul ist seine beidseitige Aktivität: Im Gegensatz zu herkömmlichen Solarmodulen wandelt es nicht nur das direkte Sonnenlicht auf der Vorderseite in Strom um, sondern nutzt über die transparente Rückseite auch das reflektierte und diffuse Licht aus der Umgebung. Unter diffusem Licht versteht man Licht, welches durch Wolken oder Partikel in der Luft gestreut wird und auf die Solarzellen trifft. Durch das Einfangen dieses eigentlich „verlorenen“ Lichts kann auf der gleichen Fläche eine deutlich höhere Energiemenge produziert werden. 

Dieser technologische Vorteil führt je nach Untergrund zu einem beachtlichen Mehrertrag von etwa 5% bis zu 30% im Vergleich zu einseitigen Modulen. Besonders effizient arbeitet die Technik auf hellen Flächen wie Kies oder hellen Dachfolien, da diese das Licht stärker reflektieren. 

Wie reinige ich mein Solarmodul richtig?

Entfernen Sie Verschmutzungen wie herabgefallene Blätter, Insekten zunächst mit klarem Wasser einen weichen Schwamm, eine Glasbürste oder ein Mikrofasertuch. Reinigen Sie am besten morgens oder abends, wenn die Module kühl sind – kaltes Wasser auf heißen Modulen kann zu Spannungsrissen führen. Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel, Hochdruckreiniger oder kratzende Schwämme, da diese die Oberfläche beschädigen können.

Bei hartnäckigen Verschmutzungen können Sie mildes Spülmittel oder Autoshampo verwenden. Spülen Sie gründlich nach und vermeiden Sie Kalkflecken durch Nachtrocknen mit einem weichen Tuch.

Wie lange halten Solarmodule?

Hochwertige Solarmodule haben eine Lebensdauer von 25-30 Jahren oder mehr. Die meisten Hersteller geben Leistungsgarantien von 25 Jahren mit garantierten 80-85% der ursprünglichen Leistung. Die tatsächliche Lebensdauer kann noch deutlich länger sein – Module aus den 1980er Jahren produzieren oft noch Strom. Bei mobilen Anwendungen mit Vibrationen und Temperaturschwankungen ist die Belastung höher, aber moderne Module sind dafür ausgelegt.

Was mache ich, wenn ein Solarmodul beschädigt ist?

Bei mechanischen Beschädigungen (Risse, Brüche) sollte das Modul sofort vom System getrennt werden, da Feuchtigkeit eindringen und zu Kurzschlüssen führen kann. Kleinere Kratzer beeinträchtigen die Funktion kaum. Bei Leistungseinbußen ohne sichtbare Schäden prüfen Sie zuerst die Verkabelung und Anschlüsse. Defekte Module können oft unter Garantie ausgetauscht werden. Wenden Sie sich an uns oder den Hersteller für eine Garantieprüfung.

Wichtig: Beschädigte Module nicht selbst öffnen oder reparieren!

Was sind MC4®-Stecker und brauche ich die?

MC4®-Stecker sind standardisierte, wetterfeste Steckverbinder für Solaranlagen, die für Außenmontage konzipiert sind. Sie sind UV-beständig, wasserdicht (IP67/IP68) und speziell für hohe Ströme und Spannungen ausgelegt. Die meisten modernen Solarmodule werden mit MC4®-Steckern ausgeliefert. Sie benötigen kompatible Gegenstecker oder Adapter zur Verbindung mehrerer Module sowie zur Anbindung an Ihren Laderegler. MC4®-Verbindungen sind der aktuelle Industriestandard und gewährleisten sichere, langlebige Verbindungen.

Alternative Steckertypen:

  • MC3-Stecker: Der Vorgänger von MC4®, bei älteren Solarmodulen noch verbreitet. Ähnliche Eigenschaften wie MC4®, aber nicht direkt kompatibel. MC3-zu-MC4®-Adapter sind verfügbar, wenn Sie ältere mit neueren Modulen kombinieren möchten.
  • Tyco/Amphenol H4-Stecker: Alternative zu MC4®, technisch gleichwertig und ebenfalls weit verbreitet.
  • Radox-Stecker: Früher bei einigen Herstellern verwendet, heute seltener. Robuste Bauweise, aber proprietär und weniger standardisiert.
  • Anderson PowerPole: Häufig für die Verbindung zwischen Solarmodulen und Laderegler im Fahrzeuginnenraum verwendet. Nicht für Außenmontage geeignet.

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